
Hören Sie auf, Energie für das Glasherzten zu verschwenden!
Seien wir ehrlich: Das Herzen von Glas ist in der Regel der energieintensivste Prozess im Labor. Die meisten Anlagen nutzen dabei herkömmliche Widerstandsheizungen – das ist im Grunde genommen so, als würde man versuchen, ein ganzes Zimmer zu erwärmen, nur um eine Tasse Kaffee zu erhitzen. Man verbraucht eine Menge Energie, um die Luft um das Glas zu erwärmen – doch die meiste Energie geht einfach in die Wände verloren.
Wir machen es anders: Wir verwenden Kurzwellen-Infrarotlampen. Anstatt den gesamten Ofen zu erhitzen, strahlen diese Lampen direkt auf das Glas ein.
Wie es funktioniert
In diesen Lampen befindet sich ein Wolframdraht, der in einer Quarzkapsel eingebettet ist. Dadurch entsteht eine hohe Hitzeentwicklung – diese Hitze dringt nicht nur an der Oberfläche des Glases entlang, sondern dringt auch tief in das Glas ein. Dadurch wird der gewünschte Erhitzungspunkt viel schneller erreicht. Die Aufheizzeit wird dadurch deutlich verkürzt, und die Teile können schneller bereitgestellt werden. Es handelt sich dabei um einen riesigen Unterschied in Bezug auf die Geschwindigkeit.
Ein praktischer Tipp: Da diese Lampen eine hohe Hitzeentwicklung haben, entstehen große thermische Belastungen am Ofenkörper. Stellen Sie sicher, dass der Ofenkörper gut isoliert oder gut belüftet ist. Sie möchten schließlich nicht, dass Ihre Steuerelektronik durch die hohe Temperatur beschädigt wird.
Integration in Ihre Anlage
Wir haben das Design einfach gehalten. Wir verwenden Standardanschlüsse – egal ob R7-Anschlüsse oder spezielle SK-Anschlüsse – sodass die Lampen problemlos eingebaut werden können. Es gibt keine Lücken, keine Funkenentstehung – also keine Probleme.
Wir verwenden Quarzglas für die Kapseln, denn dieses Material ist für Infrarotstrahlung praktisch unsichtbar. Dadurch kann die Hitze ungehindert durch das Glas hindurchdringen.
Was das für Ihr Budget bedeutet
Wenn Sie mit Borosilikat- oder Natrium-Kalzium-Glas arbeiten, werden Sie feststellen, dass die Zeit, die für die Entlastung des Glases benötigt wird, erheblich reduziert wird. Sie müssen also nicht mehr für Energie bezahlen, die einfach aus dem Ofen entweicht.
Das ist ein großer Vorteil für Labore, die rund um die Uhr arbeiten. Wenn Ihnen auffällt, dass Ihr Ofen zwischen den Chargen sehr lange zum Abkühlen benötigt, dann sind Ihre aktuellen Heizelemente wahrscheinlich bereits überlastet – oder sie waren von vornherein nicht geeignet für diese Aufgabe.