
In der Glasproduktion ist die Kontrolle der Temperatur entscheidend. Wenn der Glasherd keine konstante Temperatur halten kann, wenn die Biegestation ungleichmäßige Temperaturen verursacht oder wenn die Laminierpresse zu lange braucht, um zur Ruhe zu kommen, geht Zeit und Produktivität verloren. Unsere Heizelemente sind dafür entwickelt, ein wiederholbares thermisches Verhalten zu gewährleisten – von Schicht zu Schicht.
Was wirklich wichtig ist:
Unsere Quarz-Infrarot-Heizelemente erreichen eine Temperatursteigerung von 2–4 °C/S in typischen Glasverarbeitungszyklen. Dadurch wird eine schnellere Erwärmung ermöglicht, wodurch die Produktion weiterhin reibungslos ablaufen kann. In der aktiven Zone bleibt die Temperatur gleichmäßig – innerhalb von ±2%. Das bedeutet, dass das Glas einem stabilen thermischen Feld ausgesetzt ist – genau das, was benötigt wird, um optische Verzerrungen zu vermeiden und thermische Spannungsrisse zu reduzieren.
Die Leistungsdichte beträgt 25–40 W/cm² – genug, um eine schnelle Reaktion zu erzielen, ohne dass es zu Überschreitungen kommt. Wir passen die Heizelemente an die Abmessungen der Maschine sowie die Spannung an. Zudem verwenden wir Steckverbinder und Anschlüsse, die einer hohen Belastung standhalten können.
Warum das wichtig ist:
Beim Glasherden führt eine gleichmäßige Erwärmung zu einer konstanten Druckausübung auf das Glas – dadurch gibt es weniger Brüche und weniger Nacharbeiten. Beim Biegen verkürzt die schnelle Temperatursteigerung die Bearbeitungszeit, wodurch die Produktivität steigt und die Formgenauigkeit erhalten bleibt. Bei der EVA/SGP-Laminierung sorgt eine stabile Temperatur auf der Pressoberfläche für eine konstante Haftung zwischen den Schichten – dadurch werden Luftblasen vermieden. Bei der Abdichtung von Isolierglas hilft eine kontrollierte Temperatur dabei, eine zuverlässige Abdichtung zu erreichen – was langfristige Haltbarkeit gewährleistet. Das Ergebnis sind weniger Ausschussmaterialien, weniger Schwankungen der Parameter sowie eine geringere Energieaufwand pro verarbeitetem Quadratmeter.
Praktische Details:
Diese Heizelemente können direkt als Ersatz für die herkömmlichen OEM-Heizelemente verwendet werden. Dennoch müssen vor dem Austausch die Abstände sowie die Montagetoleranzen geprüft werden. Während des Betriebs kann die Oberflächentemperatur über 700 °C erreichen – daher sind Schutzmaßnahmen, Erdung sowie eine ordnungsgemäße Isolierung unerlässlich.
Für eine lange Lebensdauer und eine stabile Leistung sollte die emittierende Oberfläche sauber gehalten werden. Zudem muss die Stromversorgung der angegebenen Spannung und Stromstärke entsprechen.