
Bei der Glasverarbeitung kann das Glas nicht warten. Ein Versagen des Glasherstarrungsöfens, eine Biegeanlage, die nicht in der Lage ist, die richtige Temperatur beizubehalten, oder ein Laminierungspressen, das die Temperatur nicht konstant halten kann – all das führt zu Verlusten an Produktivität, Zeit und Geld. Wir haben unsere OEM-Infrarotheizelemente so entwickelt, dass diese solche Schwankungen ausmerzen und die Wärme genau dorthin leiten, wo sie benötigt wird – mit präziser Steuerung.
Was wirklich wichtig ist
Unsere NIR-Kristallheizelemente reagieren schnell und halten die Temperatur genau konstant. Die typischen Erwärmungsgeschwindigkeiten liegen bei 10–15°C/s – dadurch lassen sich Umrüstvorgänge ohne Probleme durchführen. Auf der aktiven Oberfläche bleibt die Homogenität innerhalb von ±2% (±5°C), was die thermischen Belastungen verringert – Belastungen, die sich in Rissen an den Kanten sowie optischen Verzerrungen äußern können. Die Leistungsdichte liegt bei 40–60 kW/m² – dies entspricht der Emissivität des Glases sowie der Liniengeschwindigkeit. Dadurch dringt die Wärme schnell ein, ohne dass die Beschichtungen beschädigt werden. Das Ergebnis ist eine präzise Erwärmung, die dazu beiträgt, dass der Ofenprofil stabil bleibt und das Glas flach bleibt.
Bei der Glasherstarrung und -biegung bestimmt der Hebeabschnitt das Tempo sowie die optische Qualität des Glases. Mit unseren OEM-Heizelementen werden die Erwärmungszeiten verkürzt, die Krümmungen bleiben konstant – und man erreicht schneller die gewünschte Temperatur nach jedem Produktwechsel. Das bedeutet eine höhere Produktivität, weniger Nacharbeiten aufgrund ungleicher Krümmungen sowie weniger Ausschuss aufgrund thermischer Schocks. Zudem wird der Energieverbrauch reduziert, da die Heizelemente nur dann aktiv werden, wenn es nötig ist – im Vergleich zu älteren Systemen mit hohem Konvektionsbedarf.
Hier sind einige praktische Hinweise, bevor Sie die Heizelemente einsetzen. Diese Elemente sind als Ersatz für Standard-OEM-Einbaulösungen konzipiert – doch Abstände und Luftzufuhr um den Kristallrohr herum sind weiterhin wichtig. Überprüfen Sie unbedingt die Abstände zwischen den Anschlüssen sowie den Kühlweg. Beim ersten Einschalten entsteht zunächst etwas mehr Stromfluss – daher sollten Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Schaltkontaktors überprüfen. Wenn Sie die Heizelemente mit dem richtigen Controller kombinieren und die Emissivität richtig einstellen, läuft der Prozess immer wieder zuverlässig ab – von Charge zu Charge, von Linie zu Linie.