
Ihre Außenheizungen wirklich intelligent machen
Wenn Sie Heizgeräte im Freien verwenden, brauchen Sie Geräte, die den widrigen Witterungsbedingungen standhalten können. Dafür sind die Schutzklassen IP66 wichtig. Das bedeutet, dass Regen, Schnee und Staub auf das Gerät treffen können – ohne dass es ausfällt oder beschädigt wird. Doch die wahre Magie entfaltet sich, wenn man auf manuelle Schalter verzichtet und ein Smart-Home-System die Temperatur steuert.
Wärme, die sofort spürbar ist
Infrarotstrahlung hat den Vorteil, dass sie keine Zeit damit verschwendet, die Luft um einen herum zu erwärmen. Stattdessen sendet sie Wellen, die direkt auf einen selbst oder die Möbel im Freien wirken. Es fühlt sich an, als stünde man an einem sonnigen Oktobermorgen in der Sonne.
Wir nutzen Kurzwellenelemente – schließlich sind sie sehr schnell. Es gibt keine Wartezeit. Sobald das Smart-Home-System ein Signal sendet, spürt man bereits die Wärme.
Alles miteinander verbinden
Man kann hier nicht einfach willkürlich Kabel verlegen. Da diese Heizgeräte viel Energie verbrauchen, benötigt man einen leistungsstarken Relais- oder Steuerkreis, der die Last bewältigen kann, ohne kaputtzugehen. Die meisten Menschen entscheiden sich für Zigbee oder Matter – so können sie per Befehl oder durch Drücken eines Knopfs auf dem Handy die Heizgeräte steuern.
Ich empfehle, diese Heizgeräte mit einem einfachen Außentemperatursensor zu kombinieren. So kann man festlegen, dass die Heizgeräte automatisch anspringen, sobald die Lufttemperatur unter 10 °C fällt. Man muss sich dann keine Gedanken mehr machen.
Ein paar Warnungen
Versuchen Sie nicht, diese Heizgeräte an einen billigen Smart-Plug anzuschließen, den man in einer Apotheke kaufen kann. Dadurch wird das Schaltkreis fast sofort zerstört. Man benötigt einen ordnungsgemäß dimensionierten Kontaktor, um Sicherheit zu gewährleisten.
Und denken Sie daran: Auch wenn der Gehäuse wasserdicht ist, ist die von diesen Geräten abgestrahlte Wärme sehr intensiv. Lassen Sie ihnen genügend Abstand. Halten Sie sie außerdem fern von allem, was Feuer fangen könnte – sonst wird es wirklich unangenehm.
Wenn alles richtig gemacht wird, merkt man den Kälte gar nicht mehr. Wenn man nach draußen geht, ist bereits Wärme da – und man kann seinen Garten ganzjährig genießen.