
Richtiges Entlasten des Glases mit ultra-langen Infrarotheizungen
Wenn Sie bereits mit großen Mengen an Glas gearbeitet haben, kennen Sie die Herausforderungen. Es ist notwendig, dass es über der gesamten Oberfläche einen perfekt gleichmäßigen thermischen Gradienten gibt – sonst entstehen Probleme. Das Problem bei den meisten Tunnelöfen ist, dass herkömmliche Infrarotlampen an den Verbindungsstellen kühle Stellen hinterlassen.
Das ist frustrierend. Deshalb haben wir beschlossen, dies zu beheben, indem wir spezielle Infrarotheizungen entwickeln, deren Länge mehr als 2 Meter beträgt.
Die Herausforderungen bei der Erweiterung
Wenn man mit größeren Abständen arbeitet – sprich 2 Meter oder mehr – wird es schwierig. Spannungsabfälle und ungleiche Wärmeverteilung werden zu den größten Problemen. Man kann einfach keine Lampe verlängern und darauf hoffen, dass alles funktioniert.
Wir lösen dieses Problem, indem wir genau auf die Leistung pro Zentimeter achten. Wir passen die Windung des Filaments an und erhöhen in der Regel die Spannung auf 400 V für Industriegitter. Warum? Weil wir möchten, dass die Mitte der Lampe genauso heiß ist wie die Enden. Keine Schwachstellen – keine Überraschungen.
Herstellung für die Dauerhaften Einsatz
Es handelt sich dabei nicht um gewöhnliche Lampen. Wir verwenden hochwertiges Quarzglas – schließlich führt eine solche Hitze über große Entfernungen zu erheblicher Ausdehnung des Glases. Wenn man das nicht berücksichtigt, kann das Glas verbiegen oder sogar zerbrechen. Wir nutzen daher sehr spezielle Halterungen, damit alles stabil bleibt.
Dann ist da noch das Kabel. Standardmäßige R7- oder Sk15-Basisse sind für kleinere Anwendungen geeignet – aber für solche großen Lampen braucht man verstärkte Steckverbindungen. Sie müssen den physischen Belastungen während der Installation standhalten und eine hohe Strombelastung aushalten, ohne zu schmelzen.
Der eigentliche Kompromiss
Wenn man diese Lampen in einen Glasherstellungsofen einsetzt, ist der Unterschied sofort spürbar. Es entsteht eine „Wärmeschleuse“ – anstatt der hässlichen Streifen, die man bei kurzen, zusammengestellten Lampen sieht. Es fühlt sich einfach besser an.
Aber ehrlich gesagt: Es gibt einen Haken. Eine einzelne 2-Meter-Lampe ist viel empfindlicher als einige 500-mm-Lampen. Wenn eine Lampe kaputtgeht, muss man ein größeres und teureres Teil ersetzen. Außerdem muss man sicherstellen, dass die Kühlventilatoren wirklich in der Lage sind, die Anforderungen zu erfüllen. Wenn zu viel Wärme an den Enden der Lampe entsteht, versagen die Dichtungen viel früher, als eigentlich nötig wäre.
Es handelt sich dabei um ein Gleichgewicht. Aber für die Qualität des Glases lohnt sich dieser Kompromiss meistens.